Dienstag, 6. März 2007
Politisch nicht ganz korrekt ... aber lustig!
Zumal von einem unzweifelhaften Polen erzählt! Das Folgende entspricht weder der Meinung des Autors noch ist es seine Schöpfung. Er gibt ausschließlich wieder, was einst in einer "Polish Foreign Policy" Vorlesung vom polnischen Dozenten geäußert wurde.

Die drei Kardinalslügen eines polnischen Studenten:
1) Morgen, höre ich auf zu trinken!
2) Morgen, fange ich an zu lernen!
3) Nein Danke! Ich bin nicht hungrig!

Das wollte ich nur mal gesagt haben. Auch wenn dieses Bild nicht wirklich der Wahrheit entspricht, da viele Studis hier nicht allzu viel Zeit zum Trinken haben, bei all der Arbeit, die sie bewältigen müssen.

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Freitag, 2. März 2007
Polnisch, oho!
Gestern war es soweit! Ich war endlich Teil des echten Studentenlebens in Wroclaw: ich war in zwei polnischen Vorlesungen! Genial, auch wenn es schon tausende Andere vor mir gemacht haben. Ich habe so gut wie nichts verstanden, na ja, zumindest nur 30 % oder so, aber es hat sich irgendwie gut angefühlt. Wenn man das überhaupt so sagen kann?! Immerhin konnte ich mir einige Zusammenhänge erklären, da es um Parteiensysteme sowie später um das politische System Polens ging. Die Hörsäle waren randvoll und ich der einzige Ausländer, so schien es zumindest. Mucksmäuschenstill diese süßen kleinen Viertsemester! Selbst den Prof der ganz leise geredet hat, hat man wunderbar (ich natürlich überwiegend nur akkustisch) verstanden.
Hundertprozentig mitgekriegt was Phase ist habe ich nur in der Situation, als ein Dozent beschwingten Schrittes erst den Raum und das Podium enterte, erst fröhlich und dann skeptischer werdend in die Runde blickte und schließlich fragte: "In welchem Jahr sind sie?" Ein kollektives "Drugi" (Zweites) hallte ihm entgegen (es war wirklich kollektiv, klang fast wie eine einzige Stimme). Darauf die fröhliche Antwort: "Sie müssten aber eigentlich aus dem ersten Jahr sein." Sprach's und verließ im allgemeinen Gelächter jubliierend den Raum. Eine nette Art festzustellen, dass man sich im Raum geirrt hat, war es allemal.
Später am Tag gab es noch ein Treffen mit am kulturellen Austausch mit Deutschen interessierten polnischen International Studies Studenten. Die Tandemfrage nähert sich hoffentlich bald ihrer Beantwortung!
Ansonsten war eigentlich alles wie immer: Hasch geraucht, Wodka getrunken und unschuldige wehrlose Schulkinder abgezogen. Nichts besonderes.

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Montag, 26. Februar 2007
Poznan
Heute mal was langweiliges ;-) und kein Arte Themenabend zu Namen und anderen Schwierigkeiten. Es beginnt die Phase des Herumreisens in Polen, um zu sehen, was noch fehlt vom Land. Den Anfang machte am Freitag das schöne Poznan/Posen. Da war es zuallererst mal schön kalt!!! Ganz besonders kalt, wenn man bei minus sechs Grad in einem Plattenbauviertel am Rande der Stadt auf einer windigen Freifläche auf einen Bus wartet, der gerade ein paar Minuten weg ist und erst wieder in einer halben Stunde kommt. Das ist schön, aber auch nicht zu ändern.
Poznan selbst jedenfalls ist sehr schön, vor allem der Rynek. Kleiner als in Wroclaw hat der irgendwie mehr Charme. Auch weil er im Stil der italienischen Renaissance gestaltet wurde. Das zumindest hat man mir erzählt. Aber trotzdem bleibt man wieder mit dem Gefühl zurück, dass alle Ryneks in den wichtigen polnischen Orten das Rathaus umgeben von Krämerhäusern in der Mitte haben. Doch der Romantik nicht genug, am Samstag - nach einer ausgedehnten Nacht an den leider recht dünn gesäten partylocations dieser schönen Stadt - verschlug es Insa und mich dann sogar in ein im englischen Landhausstil eingerichtetes Café. Kitschig, kitschig, aber der Käsekuchen und die heiße weiße Schokolade waren extrem lecker. Da akzeptiert man auch mal Rynekpreise. Kurz zuvor trafen wir nochmals unsere Gastgeberin der vorherhgehenden Nacht, Steffi, die ein Kleidungsstück von Sarah und Markus Digicam vorbeibrachte, die die beiden bei ihrer Abreise zwei Stunden zuvor vergessen hatten. Schwerer wog da schon, dass die gute Sarah auch ihren Personalausweis und ihren Reisepass in Wroclaw vergessen hatte und auf "kreative" Weise nach Deutschland (Berlin für ein paar Tage) einreisen musste. Wie, das wird hier nicht verraten. Außerdem ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ganz klar, ob es auch wirklich geklappt hat ... aber wir hoffen das Beste.

Wenn Schlafsäcke reisen ...

Und zum Schluss: Schlafsäcke!

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